Was die KI sich merkt

Die Notizen, die die KI über dich und deine Arbeit führt – wo du sie siehst, wie du sie bearbeitest oder löschst und was sich zu speichern lohnt.

Zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2026

Damit du dich nicht wiederholen musst, führt die KI kurze Notizen – deinen bevorzugten Tonfall, für wen du schreibst, Fakten über den Beitrag, an dem du gerade arbeitest. Das ist das Gedächtnis, und du hast es in der Hand: Du kannst jede Notiz sehen, bearbeiten oder jederzeit löschen.

Drei Gedächtnisebenen

Das Gedächtnis ist nach Geltungsbereich gegliedert, sodass eine Notiz nur dort gilt, wo sie relevant ist:

EbeneGilt fürGut für
KontoAlles, was du schreibstDauerhafte Vorlieben – dein üblicher Tonfall, die Sprachen, in denen du schreibst, wer du bist
ProjektJeden Artikel in einem ProjektHintergrund zu einem Werk – der Kunde, die Serie, der Hausstil
ArtikelNur einen ArtikelWo dieser spezielle Beitrag steht und was ihm noch fehlt

Jede Notiz fasst bis zu 2.000 Zeichen.

Sehen, bearbeiten oder löschen, was sie weiß

Öffne die Gedächtnisverwaltung, um alles durchzugehen, was die KI gespeichert hat, gruppiert nach den drei Ebenen. Von dort aus kannst du:

  • Jede Notiz lesen, sodass es keine Überraschungen darüber gibt, was gespeichert ist.
  • Selbst eine Notiz hinzufügen – sag der KI etwas einmal, statt es zu wiederholen.
  • Eine Notiz bearbeiten, wenn sich deine Vorlieben ändern.
  • Alles löschen, was du nicht behalten willst.

Hier ist nichts in Stein gemeißelt. Wenn eine Notiz falsch ist oder du möchtest, dass die KI etwas vergisst, entferne sie.

Wie Notizen dorthin gelangen

Du kannst Notizen selbst schreiben, und die KI hält ebenfalls Dinge fest, während du mit ihr arbeitest. Sie räumt ihre eigenen Notizen regelmäßig auf – führt Doppeltes zusammen und verwirft Veraltetes –, sodass die Liste nützlich bleibt, ohne dass du sie pflegen musst. Willst du selbst einmal durchgehen? Der Arbeitsmodus „Erinnerungen aktualisieren“ führt die KI bei Bedarf durch das Aufräumen.

Was sich zu merken lohnt

  • Lohnt sich zu speichern: beständige Vorlieben und Fakten – Tonfall, Zielgruppe, wiederkehrende Stilregeln, wichtiger Hintergrund, der sich nicht nächste Woche ändert.
  • Lohnt sich nicht: einmalige Anweisungen für eine einzelne Nachricht oder alles, was du später nicht wiederverwendet sehen möchtest. Das Gedächtnis ist für die Dinge gedacht, die über Sitzungen hinweg Bestand haben sollen.

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